Meine Apple WATCH

Apple WATCH SPORT

Apple WATCH SPORT

Eigentlich wollte ich keine Apple WATCH

Eigentlich bin ich nicht der Typ für 1.0 Versionen. Klar mache ich gerne mal einen Beta-Test – aber nur zum Spaß und wenn es nix kostet. Bei OS X habe ich erst mit 10.2 angefangen. Beim iPhone fing ich mit dem 3G an (es war das 2. Modell). Auch das erste iPad überlies ich meiner Frau und startete mit dem iPad 2. Bei der ersten Präsentation der Apple WATCH im Herbst 2014 war ich zwar begeistert, besonders darüber, dass Apple eine kleine Version vorstellte, denn große Klötze am Arm sind nichts für mich. 
 

Voraussetzung: iPhone 5 oder besser

Voraussetzung iPhone 5 oder besser

Voraussetzung: iPhone 5 oder besser

Außerdem hatte ich nur ein iPhone 4S, mit dem ich noch zufrieden war und dass ich auch nach wie vor für das iPhone mit dem (gebraucht bei den diversen sogutwieneu Anbietern) besten Preis/Leistungsverhältnis halte.

Aber da mein Ende 2012 (gebraucht) gekauftes iPhone 4S inzwischen 2½ Jahre auf dem Buckel hatte war jetzt der Wechsel zu einem sogutwieneuem iPhone 5S angesagt.
Damit stand jetzt auch einer Apple Watch nix mehr im Wege.
 

Kaufen oder nicht kaufen…

Am Stichtag für die erstmögliche Vorbestellung war ich fast soweit – konnte mich dann doch beherrschen. Erst der erste Kontakt am Tag nach der ersten Lieferung bei einem Bekannten (42mm Edelstahl-Version mit klassischem Lederarmband) löste bei mir einen „Auch-Habenwollen“-Reflex aus – dem ich ein paar Tage später – letztlich erst auf Anraten meiner Frau – nachgab. Ohnehin war seit ein paar Monaten die Stelle an meinem Arm frei. Meiner geschätzten Casio Marine Gear Armbanduhr war nach 5 ½ Jahren die 10 Jahres Batterie leergelaufen. Sie war Wasserdicht, Analog-Digital, mit Mondphasen und Gezeiten, nicht zu wuchtig, schick anzusehen, aber schwer abzulesen, ihr Glas beinahe kratzfest, ein Lederarmband hatte das Original aus Resin ersetzt (welches zwei Jahre nach dem Kauf brach, die Schlaufe des Armbandes war auch schon getauscht). Was hat das mit der Apple Watch zu tun? Lange hatte ich nach einem Ersatz gesucht. Und jetzt die Apple-Watch gefunden. 
 

Die Qual der Wahl

Soo groß: Apple Watch Sport Verpackung

Soo groß: Apple Watch Sport Verpackung

Die Lieferzeiten für die verschiedenen Kombinationen von Größen und Farben tendierten weit auseinander zwischen zwei Wochen bei scheinbar weniger gefragten Versionen bis hin zu zwei Monaten. Das war dann auch die Entscheidungshilfe zwischen weißem und neongrünen Sportarmband. Letzteres war bei der kleinen 38 mm Apple Watch wohl selten gefragt. Die Entscheidung war richtig. Größe und Farbe gefallen mir auch in der Praxis perfekt und sehen durchaus sehr „wertig“ aus. Interessanterweise ist die Apple Watch 38 mm sogar kleiner, als Casio Marine Gear.

11 Tage später kam das ersehnte Paket von Apple. Die hochwertige unerwartet lange Box aus weißem Policarbonat enthielt tatsächlich die neue Sportuhr. Bis ich sie öffnete glaubte ich noch an eine Fehllieferung (vielleicht ein länglicher Ersatzakku?). Aber sie war es. Vor mir erschien beim öffnen die Uhr, ein zweites längere Teil-Armband, falls sich doch mal ein Mann das zierliche Modell ordern sollte, Ladekabel und USB-Netzstecker. Das halbe kurze Armband war schnell gegen das längere getauscht und los ging es.
 
 

Eine Armband-UHR

Wer sich noch erinnert – eine der drei „Killer-Apps“ beim iPhone war – telefonieren! Wenn ich daran denke, wie umständlich meine Motorola, Philips, Nokia und Sony-Ericsson Mobiltelefone bei der Telefonbuchfunktion waren und wie viel einfacher all das beim iPhone ist, dann sollte man auch bei der Apple Watch erst mal auf die Uhr-Funktionen sehen.
Apple Watch: Zifferblatt wie gedruckt

Apple Watch: Zifferblatt wie gedruckt

Dabei fällt zunächst einmal das kristallklare, gestochen scharfe und wie gedruckt wirkende Display auf. Pulsierende Doppelpunkte, drehende Sekundenzeiger oder andere Animationen signalisieren: es ist kein Druck – es lebt!

Die Zeit ist super klar ablesbar. Das gilt, für die klassische Analoguhren genauso wie für die Digitalanzeigen. Ein Sprung nach vorne. Auf meiner Suche nach einer neuen Armbanduhr fiel mir auf, wieviele billige wie teure Modelle einfach mies ablesbar sind. Besonders gut gefällt mir hier die „Utility“-Analoganzeige mit ihren (optionalen) 12 Ziffern (weiß auf schwarz) sowie vier frei definierbaren Feldern, die ich mit Digitaluhr (= deutsche Weltzeituhr), Temperatur, Datum (wo es hingehört) und Terminkalender nutze. Mein zweiter Favorit ist „Modular“ – eine Digitaluhr mit fünf Zusatzfeldern (bei mir Datum, Termin, Temperatur, Stoppuhr, Akku belegt) in Wunschfarbe. „Schlicht“ nutze ich sehr schlicht – nur mit den Zeigern, ohne Skalen. Die anderen „Chronograph“ (mit wahlweise hellem Hintergrund), „Micky“, „Bewegung“, „Astronomie“, „Solar“ sind mir zum Thema „Zeit“ zu verspielt.

Gezeiten per App

Gezeiten per Zusatz- App

Dann gibt es noch „Farbe“ – klassisch Analog mit wählbarer Einheitsfarbe für alle Elemente  und meinem Monogramm in der Mitte. Mondzeiten kennt sie ja von Haus aus und so fehlte mir zur alten Uhr nur noch die Gezeiten, die ich per gleichnamiger App (gratis) nachrüstete. 

Kommunikativ und hilfsbereit

iMessage geht prima.

iMessage geht prima.

Die Apple Watch gehört zu den Gütern, von denen ich erst wusste, dass ich sie brauchte, als ich sie das erste Mal hatte (wie damals mein erster „Palm“ PDA). Sie war ja nur ein „Kauf-auf-Probe“, denn, wie alle Artikel im Apple Onlinestore, es gab ja eine Rücksendeoption innerhalb von 30 Tagen. Ganz einfach weil es eine so nie dagewesene neue Kategorie war. Der erste Härtetest startete gleich am nächsten Tag bei einem 4-tägigen Event, bei dem ich Teil des Orgateams war und alle Hände voll zu tun hatte. Hier erwies sich die Apple Watch als kommunikativ und hilfreich. Mit iMessage und der Freisprech-Telefon-Funktion konnte ich in Kontakt bleiben, ohne das iPhone rauszuholen. Zum ersten Mal lernte ich Siri richtig schätzen. Diesen Test hat sie mit Bravour abgeschlossen.

Auch bei nutzungsintensiven 14-Stunden-Tagen machte sie nicht schlapp und erst beim Zubettgehen lernte ich den Energiesparmodus kennen. Jetzt war sie degradiert zur einfachen Digitaluhr, die Zeit nur noch auf Knopfdruck preisgab (wie bei den LED-Uhren, die es schon seit den 70ern gab). Bei fehlenden Ladegerät oder wenn man mal mit der Uhr eingeschlafen ist – geht dieser Notmodus auch noch am zweiten Tag (wieviel länger noch hab ich nicht getestet – zu sehr bin ich schon daran gewöhnt).
 

Beweg dich!

Zeit aufzustehen!

Zeit aufzustehen!

1 Minute bewegen! So fordert mich meine Apple Watch regelmäßig auf, seit ich Aktivitäten aktiviert habe. Das nutze ich gern, muss ich mir aufgrund einer alten Verletzung sowieso regelmäßig die Bürositzung mit Bewegung unterbrechen. Die Gelegenheit kombiniere ich dann gleich noch mit einem Schluck Wasser – was ja auch gesund und wichtig ist, auch wenn es die Apple Watch nicht explizit erwähnt.

 
inzwischen habe ich meine erste Radtour mit Apple Watch gemacht. Dabei habe ich die Workout-App mit dem Programm „Rad Outdoor“ getestet. Unterwegs zeigte mir ein Blick auf die Uhr meine Geschwindigkeit (und spart mir nen Tacho), meinen Kalorienverbrauch, Puls usw. Danach weiß ich außerdem, wie lange und wie weit ich gefahren bin, oder wie mein durchschnittlicher Puls war. Nett und hilfreich finde ich das – meine Uhr hält mich auf Zack. Und wenn ich etwas besonderes geleistet habe (oder zum ersten Mal ausprobiert) gibt es gleich ein  neues Abzeichen dafür.  Das ist zwar so sinnlich und wertvoll wie eine Ehrenurkunde beim Grundschuldsport, aber irgendwie auch eine niedliche Idee. Die „200er“ Marke, die man ganz oben auf dem iPhone sehen kann stand für das Erreichen des doppelten Aktivitäts-Pensums an einem Tag. Sie hat mir zumindest ein breites Grinsen abgerungen und ich hab sie am Abend meiner Frau gezeigt.Auch zur Fußgänger-Navigation habe ich die Apple WATCH schon mehrfach benutzt.
 

Ideal zur Fußgänger-Navigation

Fußgänger-Navi

Dafür ist sie ideal! Man muss nicht mehr mit dem Handy in der Hand durch die Straßen laufen. Statt dessen sieht man kurz auf die Uhr, wenn diese durch ein Pochen auf das Handgelenk auf einen bevorstehenden Richtungswechsel aufmerksam macht. Elegant gelöst.

Die Apple WATCH ist ein teurer Spaß

Hochwertiges Kunststoffarmband ohne Sollbruchstellen

Hochwertiges Kunststoffarmband ohne Sollbruchstellen

Apropos Elegant: Ich gebe zu, die Apple Watch ist die teuerste Uhr, die ich je hatte. Meine gefühlte Obergrenze lag bis dahin bei 150 Euro. Die dafür fälligen 399 Euro sind ganz schön happig. Aber ganz schön ist auch die Verarbeitungsqualität. Nichts an ihr wirkt billig – der Übergang zwischen Display und Alu-Gehäuse ist absolut nahtlos. Und selbst das Sportarmband aus Kunststoff macht einen sehr guten Eindruck und ist darüberhinaus auch noch unerwartet innovativ. Anders als das der oben genannten Casio gibt es hier keine „Sollbruchstellen“. Auch eine Schlaufe, die kaputtgehen kann gibt es nicht. Das Armband muss auch nicht überdehnt werden, um in eine Dornschließe eingefädelt und arretiert zu werden. Man legt das Armband einfach um das Handgelenk und fixiert es mittels Alu-Stift und dem nächst besten Loch im Armband. Dann fädelt man das Ende des Armbandes durch eine Öffnung zwischen Arm und Armband. Hört sich kompliziert an, ist superleicht und nichts steht mehr über oder kann irgendwo hinterhaken. Genial – wie die im Uhr-Gehäuse versenkten aber per Knopfdruck wechselbaren Armbänder. Auch die alternativen Armbänder sind – bis auf das klassische Lederarmband – neu und innovativ. Und bei jeder dieser Ideen frage ich mich, warum ist da vorher noch keiner der renommierten Uhrenhersteller drauf gekommen?

Nachteile?

Immer wieder der Verweis auf Handoff.

Immer wieder der Verweis auf Handoff.

Zugegeben mein erster Erfahrungsbericht über die Watch ist positiver ausgefallen, als erwartet. Aber es gibt auch öfters Situationen, in denen die Apple Watch mich im Stich lässt. Ein guter Teil der Apple Watch lässt sich über Siri nutzen und es ist schon lustig, wenn man wie einst in der 89iger Jahre Serie Knight Rider über die Uhr mit meinem neunmalklugen Computer zu sprechen. Bei manchen Fragen wie „Wo ist meine Frau…“ oder zeig mir die Telefonnummer von XY gibt es statt einer sinnvollen Antwort nur den Hinweis auf Handoff und den Griff zum Handy. Die Apple Watch soll fette 8GB haben. Das ist soviel wie das Einstiegs iPhone hat. Und ihr Prozessor soll so leistungsstark wie der von iphone 4S/iPad 2/iPad mini sein. Ersteres ist immer noch ein sehr gutes Smartphone für Einsteiger. Merken tut man das höchstens an der schnellen Spracherkennung. Gefühlt nutzt das „Watch-OS“ 1.01 weder Speicher noch Leistung aus – da ist gefühlt noch viel Luft nach oben.

Wer braucht die Apple WATCH?

Wer braucht überhaupt eine Smartwatch? Klare Antwort: „keiner“ – oder „jeder“ – beides ist gleichermaßen richtig. Niemand braucht ein Smartphone – inzwischen hat jeder eines. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hatte noch nicht einmal jeder Haushalt einen Festnetzanschluss. Aber einen praktischen Rat habe ich: Wer bereits ein iPhone 5 oder besser hat und 400 – 450 € übrig hat, der sollte sie einfach bei Apple Online bestellen und 30 Tage testen. Und mutig zurückgeben, wenn kein Mehrwert spürbar ist. Was mich betrifft: Ich geb meine nicht wieder her.

Kaufempfehlung?

Regelmäßige Pulskontrolle inklusive.

Regelmäßige Pulskontrolle inklusive.

Ich bin nach anfänglicher Skepsis vor dem Kauf auch inzwischen begeisterter Nutzer der Apple WATCH (SPORT 38mm). Ich beobachte aber auch an mir selbst, dass ich sie nicht „blind“ jedem weiterempfehle (das tue ich allerdings auch nicht mit iPhone, iPad oder Mac). Außerdem sind die Voraussetzungen (min. iPhone 5) hoch, ein guter Teil meiner Bekannten hat noch das iPhone 4S wie ich selbst auch bis vor drei Monaten und im Paket ist das schon eine Menge Geld. Wer ein Android Smartphone hat, für den stellt sich die Frage gar nicht. Dazu kommt die nötige Bereitschaft weiträumig Siri einzusetzen – viele Menschen, die ich kenne, nutzen Siri noch gar nicht. Der Vergleich mit dem iPhone 1 stimmt – denn damals waren Smartphones auch etwas ziemlich teures für eine sehr kleine Zielgruppe (mein erstes iPhone 3G war Anfang 2009 mein zweites Smartphone, einen Palm PDA hatte ich schon 1999).  Heute hat kaum jemand, den ich kenne, kein Smartphone. 

Apple Watch Chronograph

Apple Watch Chronograph

Die beste Empfehlung: Wenn du es dir leisten kannst, ohne dass es weh tut und Technik-affin bist und dich die Featureliste oder eine Vorführung gesehen hast, die dich begeistert – bestelle es im Apple Online Store.

Dann teste die Watch 25 Tage intensiv , lass dich auf ihre Bewegungsangebote ein und sende sie unbekümmert zu Apple zurück, wenn du merkst: „Das ist (noch) nichts für mich, da hab ich zu wenig davon“. 

Viel Spaß mit Apple mit oder ohne WATCH

wünscht

MacGenie.de

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Mit dem Update auf OS X 10.10.3 kam eine unübersehbare Neuerung: Apples neue Fotos.App. Benutzer von iPad, iPhone und iPod Touch kennen Sie schon. Auf dem Mac ist sie Brand neu und soll iPhoto (und anscheinend auch Aperture) ersetzen. 

 

Mit der neuen App ergeben sich schon beim ersten Start einige Fragen. Die sieben wichtigsten habe ich hier zusammengefasst:

  1. Muss ich zu Fotos wechseln?
  2. Was wird aus meiner alten iPhoto oder Aperture Bibliothek?
  3. Soll ich iCloud Photomediathek aktivieren?
  4. Ich habe die Cloud Fotomediathek aktiviert – gibt es einen Weg zurück?
  5. Lohnt sich der Umstieg von iPhoto zu Fotos?
  6. Lohnt sich der Umstieg von Aperture zu Fotos?
  7. Wann lohnt es sich die iCloud Fotomediathek zu aktivieren?
 


1. Muss ich zu Fotos wechseln?
Diese Frage lässt sich schnell beantworten: Nein, niemand muss zu Fotos wechseln.
Unter OS X 10.10.3 läuft iPhoto (und Aperture) nach wie vor ohne Beschränkungen.

2. Was wird aus meiner alten iPhoto oder Aperture Bibliothek?
Anders als bei iPhoto Updates, wo auch öfters mal die iPhoto Mediathek ein unumkehrbares Update bekam wird hier mit den Daten der iPhoto-Mediathek (oder Aperture-Mediathek) eine komplett neue Mediathek angelegt. Man kann also auch iPhoto und Fotos parallel benutzen, die aber dann auf unterschiedliche Bild-Daten zugreifen. Wer nach dem Wechsel Bilder in Fotos importiert oder löscht, wird feststellen, dass diese Änderungen nicht in iPhoto zu sehen sind und umgekehrt. Man kann allerdings jederzeit eine iPhoto-Mediathek in eine Fotos-Mediathek umwandeln. Umgekehrt von Fotos zu iPhoto geht es nicht. Man kann aber neue Bilder manuell aus Fotos exportieren und in iPhoto importieren.

3. Soll ich iCloud Fotomediathek aktivieren?
Mein Rat lautet pauschal erstmal nein, auf keinen Fall, solange man sich nicht über die Konsequenzen im Klaren ist.
Dieser Schritt führt dazu, dass die gesamte Mediathek in die eigene iCloud kopiert wird. Wenn ihre iPhoto-Mediathek größer als 5 GB ist, kann dafür die kostenlose iCloud nicht ausreichen! Ich selbst habe zwei Mediatheken, eine mit 30 GB und eine mit knapp 90 GB. Bei der iCloud Fotomediathek gilt anders, als bei iCloud Fotostream und iCloud Foto-Freigabe, das der Speicherplatz für die Bilder von dem eigenen iCloud-Speicher abgehen. Bei meinen 90 GB heißt das, ich muss mir von Apple das 200 GB Paket für 3,99 € pro Monat kaufen. Für 99 Cent im Monat bekäme man 20 GB und für 9,99 € gäbe es 500 GB für 19,99 € 1 Terabyte. Sobald es um Geld geht sollte man sich auch nach Alternativen umschauen und prüfen ob man das überhaupt will oder braucht. Siehe auch Frage 7.

4. Ich habe die iCloud Photomediathek aktiviert – gibt es einen Weg zurück zu lokaler Mediathek und Fotostream?
Ja, den gibt es. In den Systemeinstellungen unter „iCloud“ → „Speicher“ → „Speicher verwalten“ → „iCloud-Fotomediathek“ aufrufen und dann „Deaktivieren“ und „Löschen“ auswählen. 
Die iCloud Fotomediathek wird aber erst nach 30 Tagen endgültig gelöscht, so dass man noch genügend Zeit hat, alle Fotos aus der Cloud zu laden.

5. Lohnt sich der Umstieg von iPhoto zu Fotos?
Im Prinzip ist Fotos der Nachfolger von iPhoto. Die eine oder andere Funktion läuft etwas schneller ab, insbesondere, wenn die Mediathek auf normaler Festplatte und nicht SSD gespeichert ist. Es gibt aber kein „Killerfeature“ (außer der iCloud Fotomediathek) das einem zum sofortigen Wechsel zwingt. Wer befürchtete das viele Funktionen von iPhoto gestrichen wurden, der kann sich beruhigen. Diashows, Fotobücher, Kalender, alles noch da. Ereignisse wurden zwar gestrichen aber die alten Ereignisse wurden in Alben gewandelt. Manche Funktionen die zu fehlen scheinen, findet man nach kurzer Suche wieder. Mehr dazu demnächst in meinem Fotos Artikel.

6. Lohnt sich der Umstieg von Aperture zu Fotos?
Von Aperture lohnt sich dagegen der Umstieg auf Fotos nicht, denn alle Funktionen die Aperture iPhoto voraus hatte, fehlen bei Fotos (noch?). Aperture lädt darüber hinaus schneller und kann die Bilder auf mehrere Orte/Platten verteilen. Es spricht aber auch nichts dagegen Aperture weiterhin zu nutzen. Sind Aperture und Fotos zusammen auf einem Rechner installiert, wird Aperture sogar bei den Exportmöglichkeiten gelistet.

7. Wann lohnt es sich die iCloud Fotomediathek zu aktivieren? 
Wenn man die iCloud Fotomediathek aktiviert und nicht genug Speicherplatz hat kommt eine entsprechende Fehlermeldung. 
 
Die Fotomediathek ersetzt den Fotostream (der nicht den eigenen iCloud Speicher verbraucht). Dafür spart man iCloud Speicherplatz beim iCloud-Backup von iPhone/iPad, weil die Fotos jetzt nicht mehr Teil dieses Backups sind. Die Rubriken „Mein Fotostream“ und „Aufnahmen“ verschwinden auf allen Geräten mit dieser Apple ID bei aktivierter iCloud Fotomediathek. 
Man muss sich also sorgfältig überlegen, was man will. Die iCloud Fotomediathek kann interessant sein, wenn man ein dezentrales Backup seiner Fotos haben will. Wenn das Haus während des Urlaubs ausgeraubt und alle Festplatten geklaut werden hat man die Bilder noch bei iCloud (Alternativen dazu wären andere Cloud Dienste wie Flickr, oneDrive, GoogleDrive, DropBox u.v.a. oder eine Backup-Platte regelmäßig bei Freunden/Verwandten zu deponieren). Der andere mögliche Grund ist, dass man auf verschiedenen Geräten (iMac, iPad, MacBook, iPhone) auf die Bilder zugreifen möchte, diese sortieren, bearbeiten usw.
Dabei muss man sich auch bewusst sein, dass es viele Tage (oder Wochen) dauern kann, bis alle Fotos hochgeladen sind (bei DSL 16000 hat man zwar 16000 Bit/Sek Downstream aber normalerweise nur 1000 Bit/Sek Upstream). 

Noch etwas zur Schreibweise: in der deutsch lokalisierten Fassung ist sich Apple selber derzeit noch nicht ganz einig, ob Begriffe wie Fotomediathek und iCloud-Fotomediathek mit „F“ oder „PH“ geschrieben werden sollen.

So oder so – viel Freude mit Euren Fotos! 
wünscht
 
MacGenie.de
Weitere Infos im Support Dokument bei Apple 

PS: In Kürze gibt es noch einen Erfahrungsbericht zur neuen Fotos-App.

Was ihr schon immer über iCloud Drive wissen wolltet
aber nicht zu fragen gewagt habt.

Teil 1: Wie funktionierte iCloud Dokumente bisher (vor/ohne iCloud Drive)


Der Begriff „Cloud“ ist zum Schlagwort geworden.

Unter diesen Sammelbegriff verstehen sich alle Daten-Dienste und -Leistungen, die nicht auf dem lokalen Gerät stattfinden, sondern irgendwo anders. Adressen, Termine, Bilder, Daten, Filme kurz alles was sich früher in dem Gerät direkt vor meinen Augen befinden musste liegt auf einem Speicher außerhalb. Da dies theoretisch überall sein könnte und der eigentliche Datenträger sich meinem Blick entzieht, sagt man er wäre irgendwo in den „Wolken“ (englisch Cloud). Das bringt zunächst einmal eine Reihe von Vorteilen mit sich: die Daten sind nun unabhängig von jedem meiner Geräte nutzbar und alle Geräte sind auf dem gleichen Stand. Früher musste ich das Adressbuch auf meinem Handy per Kabel mit dem Computer abgleichen. Stattdessen gleichen sich nun alle Geräten mit der „Cloud“ ab. Außerdem muss ich mich nicht um den Erhalt meiner Daten kümmern (BackUp), den dafür sorgt der jeweilige Cloud-Betreiber. Das dieses System auch seine Schattenseite hat liegt auf der Hand, ist aber nicht Teil dieses Artikels. 
Auch Apple bietet Cloud-Speicher und -Dienste an. Alle diese verschiedenen Leistungen fasst Apple unter dem Markennamen „iCloud“ zusammen. Dazu gehören sog. „persönliche Informationen“ wie Adressen, Termine, Aufgaben und Notizen, Kommunikationsdienste wie E-Mail, Nachrichten (iMessage), Audio- und Videokonferrenzen (FaceTime), aber auch die Archivierung und Bereitstellung von eigenen Fotos und selbsterstellten Filmen (iCloud-Fotostream und -Freigabe). Als Anbietern von Kommerzieller Musik, Filmen und Büchern bietet Apple auch hierfür die Auslagerung in die Cloud an. Der Dienst um den es in diesem Artikel gehen soll nennt sich iCloud-Dokumente bzw. iCloud-Drive. Es geht um die Speicherung von Dokumenten aller Art und den Abgleich aller meiner Geräte untereinander in Bezug auf diese Daten. Ein Text, den ich am Computer Zuhause geschrieben habe, kann ich unterwegs am Mobilgerät mir anzeigen lassen und weiterbearbeiten. Ich muss mich nicht mehr mit Mobilen Festplatten oder USB-Sticks rumschlagen. Ich habe immer alles dabei – Soweit die Theorie. 

Voraussetzung für iCloud Dokumente ist eine Apple ID. 

Wenn man diese Apple ID hat braucht man sich nur mit dieser in den jeweiligen iCloud Einstellungen bei Mac OS-X (ab 10.8) oder iOS (ab Version 6) die Apple ID angeben und los geht’s. Dabei handelt es sich um die selbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort, wie man auch für iTunes oder den App-Store braucht. 
 

iCloud Dokumente

Apples Dienst iCloud Dokumente hatte den einzigen Zweck, Dokumente mit verschiedenen Geräten aber dem gleichen Programm zu nutzen. Wenn ich also einen Mac, ein iPhone und ein iPad hätte und die selben Texte unabhängig vom Gerät bearbeiten wollte, dann müsste ich bei allen Geräten eine entsprechende Version von Pages haben. Ich konnte nicht auf dem Mac mit MS-Word oder TextEdit arbeiten und darauf via iCloud auf dem iPad mit Pages zugreifen (jedenfalls nicht ohne Tricks). So erwies sich dann aber iCloud für viele Programme als Sackgasse, da es nur wenige „Apps“ auf allen Geräten gibt. 
So konnte ich Texte aus TextEdit (Mac) oder PDFs und gescannte Bilder aus der Vorschau (Mac) zwar zwischen zwei Macs mit meinem iCloud-Konto austauschen, aber nicht mit dem iPad. Umgekehrt waren die Daten die ich mittels iFiles (App für iOS) mit meinem iPad in der iCloud gespeichert hatte schon schnell auf meinem iPhone mit diesem gleichen iFiles zu laden, aber nicht auf dem Mac, weil es dort kein iFiles gibt. Auf Windows-Rechnern guckte man bisher ganz in die Röhre, weil es auf Windows weder Pages noch iFiles gibt und Apple dort bisher gar keinen Dokument-Ableich bot. Ich selbst habe den Dienst gern genutzt, aber eben nur für die Apple-Programme Pages, Numbers und Keynote. 
 
So weit zum Thema iCloud Dokumente in OS X 10.8-10.9 und iOS 6-7 (oder in iOS8/OSX10.10, sofern iCloud Drive noch deaktiviert ist).  Was die Konkurrenz in Form von „Dropbox“ und „Google-Drive“ mehr/anderes bietet und was das neue iCloud-Drive kann lest ihr in den nächsten Teilen. 

Mein neues iPad Air 2 – einfach goldrichtig.

Nachdem mein iPad 2 inzwischen schon fast vier Jahre auf dem Buckel hatte, war eigentlich schon mit iOS 7 und Pages 2 klar, dass ein neues her müsste. Gleichzeitig bestätigt dieser Zeitraum die Annahme von Analysten, dass man ein iPad weit seltener wechselt, als ein iPhone (obwohl ich da auch nur drei in sechs Jahren hatte und mit meinem 2 Jahre alten iPhone 4S auch unter iOS 8 noch sehr zufrieden bin.

Ohne Anstehen kam es zeitgleich mit dem Verkaufsstart direkt vom Applestore auf meinem Tisch: iPad Air 2.

Gerade das iPad Air 2 erschien mir als erstes iOS Gerät mit 2 Gigabyte und einem Quantensprung mehr Leistung besonders interessant, weil ich mein iPad von Anfang an, als Notebook-Ersatz angeschafft – und bis jetzt nicht bereut habe. Aus diesem Betrachtungswinkel erscheint mir auch der Preis von 809.- Euro für das Topmodell mit 128 GB und Mobilfunk nicht zu teuer, auch wenn es damit in preislicher Nähe des kleinen 128er 11″ MacBook Air steht.

Diese 2 Gigabyte ermöglichen einen komfortablen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen, trotz dem in den letzten Jahren rapide angewachsenen Speicherbedarf der APPs.
So hatte ich nicht lange gefackelt und gleich am Freitag, 17.10., nach der Präsentation vom 15.10. bestellt und prompt am Donnerstag, den 23.10. auch erhalten.

Das geringeren Gewicht und die deutlich kleineren Abmessungen, die ich nach dem Auspacken persönlich in der Hand hielt, waren mir gar nicht mehr so bewusst – aber sie sind schon phänomenal (das gilt aber genauso noch für das erste iPad Air).

 

Boottest (nach der Migration zum neuen Pad): zwei identisch mit Daten und Apps bestückte iPad 2 und Air 2 fahren hoch. Das iPad Air 2 „gewinnt“ mit 35 zu 68 Sekunden. Dann kommt das Einrichten und ich darf zum ersten Mal meine

Jetzt auch beim iPad – der Fingerabdrucksensor.

Fingerabdrücke scannen lassen. Auch der Fingerabdrucksensor macht hier für mich Sinn, da ich in Beruf und Privatleben das iPad viel öfter in die Hand nehmen, als mein iPhone. Wenn ich mir während einer Konferenz Notizen mache, hält es einfach auf, wenn nach einer Gesprächspause ich jedes Mal wieder mein Code eintippen muss.
Speed-Tests behaupten, dass das neue iPad Air 2 66% schneller sei, als sein Vorgänger. Ich muss jedoch zugeben, wenn ich ein iPad 4 oder 5 (Air) gehabt hätte, wäre mir das „Upgrade“ vermutlich nicht im Traum eingefallen. Ich bin kein Apple-Fan in dem Sinne, dass ich sofort alles haben muss, nur weil ein angebissener Apfel drauf ist. Tief in mir hat bei Anschaffungen der Betriebswirt das sagen (o.k. – meistens). Ich muss Dinge nicht haben, nur weil sie neu sind. Da zitiere ich mal Agent Phil Coulson im Pilotfilm von »Agents of S.H.I.E.L.D«: „manche Menschen verwechseln »neu« mit »verbessert«“.
Aber bei diesem Pad und dem Zeitsprung von fast vier Jahren habe ich natürlich viele Verbesserungen auf einen Schlag zu verkraften (immer im Vergleich mit meinem iPad 2):
– geringeres Gewicht
– kleinere Abmessungen bei gleich großem Display.
– ein blend-armes, Retina Display mit randscharfem Texten – wie gedruckt. Ein Freund, der das Air 1 besitzt reagierte überrascht über die verbesserte „Brillianz“. Die Reflexionsarmut im Vergleich mit älteren iPads kann man vergleichen mit  Brillengläsern mit und ohne Entspiegelung. 
– ein neuer Anschluss: Lightning statt Dock-Connector. Das bringt auch den Kauf einiger neuer Kabel und Adapter mit sich.
– kürzere Ladezeiten von Apps oder Spielen.
– 128 statt 64 GB „Festplatte“
– 2 statt 0,5 GB Arbeitsspeicher.
– 4G (LTE) statt 3G.
– Fingerabdruck-Sensor
– Siri und Diktierfunktion – jetzt auch beim iPad (das zumindest konnte mein iPhone 4s auch)
– Router-Funktion (meine Tablett-Sim hat einen viel umfangreichere Datenflat, als mein iPhone und kann diesem bei Gelegenheit „unter die Arme greifen“. Das könnte mein iPad 2 auch nicht.

Das ganze trotz einem verdoppelten Speicher zum etwa gleichen Preis wie mein iPad 2 Wifi+3G 64GB im April 2011. 

Leider gab es für das iPad keinen Kunststoff (Polyurethan) Rundumschutz- kurz iPad Case – mehr, nur die teuerste Variante aus Leder für selbst für Apple-Verhältnisse dreisten 79 Euro. Auch das „Camera-Connection-Kit“ vorher ein Set mit SD Karten -Leser und USB Anschluss (nicht nur) für Kameras für 29 € hat sich im Preis verdoppelt. Die beiden Adapter gibt es jetzt separat zum Preis von jeweils 29 €. Tipp: nur den USB Kamera Adapter kaufen und mit einem USB SD Karten Leser kombinieren (ca.5-8€). 

Die Hüllen von Fremdherstellern sind noch nicht soweit, aber die Cover (nur Vorderseite) sind identisch mit dem Vorgänger. Also bestelle ich bei Amazon ein nachgebautes „Smart-Cover“ in „orange“ für erschreckend billige 11 € (wie lange das wohl hält) dazu reservier ich mir schon mal eine kristallklare Rückseite bei Arktis – soll am 30.10. lieferbar sein. Bis dort das richtige Case passend für das SmartCover lieferbar war dauerte noch einen Monat – aber das warten hat sich gelohnt. 

PS: als allererstes habe ich mir für das neue iPad dann die ebenfalls brandneue Bildbearbeitung „Pixelmator“ geholt – siehe unter App des Monats. 

PPS: In den vergangenen Jahren habe ich mir mehr, als einmal überlegt, mein iPad 2 zu behalten (oder allenfalls dir ein 3er zu ersetzen) aber nur noch als Ergänzung zum Surfen, Konsumieren von Videos, Musik, Fotos und Spielen zu nutzen und mir als produktives Mobilgerät tatsächlich das MacBook Air 11″ zu holen. Vor allem, weil Apple dem iPad einige unnötige Beschränkungen mitgegeben hat. Insbesondere der umständliche Dateiaustausch der Apps untereinander nervte. Mit iOS 8.1 hat sich der aber grundlegend geändert. Außerdem dringt das iPad Air 2 leistungsmässig in Desktop-Regionen vor. Dazu kommen geniale Hardware-Produkte, wie das HooToo TripMate (da muss ich wohl auch mal drüber berichten) die selbst eine Festplattennutzung möglich machen. Vielleicht sollte ich Tim Cook, dem Apple CEO mal meine Wunschliste schicken, denn für mich ist das iPad immer noch der Computer der Zukunft (und nicht die albernen Laptops mit Abnehmbaren Touch-Display, die es bei Aldi derzeit zu kaufen gibt).

 

Meine App des Monats: Pixelmator für iPad.

Cool: Pixelmator ist nicht nur eine „Stand-Alone-App“, sondernd auch ein mächtiges Plug-In für die Fotos-App.

Seit der Keynote habe ich auf Pixelmator gewartet. Ich suchte einen guten Ersatz für die eleganten iPhoto iOS Bildbearbeitung die mit iOS8 leider „gekillt“ wurde. Für sage und schreibe unter 5 € bekam ich etwas besseres. Retouche, Texte, Effekte, Ebenen alles ist dabei. Und noch besser- alles lässt sich intuitiv bedienen.
Alles wirkt so Apple-like von App-Icon (Palme von iPhoto gespiegelt + Pinsel) über die Ions, Menüs, Oberfläche, selbst die Hilfe-Funktion wie bei den Apple-Apps. Die Hilfe war bisher aber gar nicht nötig, weil ich alle Funktionen, die ich brauchte sofort fand. Die Ähnlichkeit ist sogar so verblüffend, dass ich mich frage, ob Apple die Firma heimlich gekauft hat. Ach nein – einen Unterschied gibt’s doch: Alles funktioniert von Anfang an – ohne Abstürze und auf iPad 2 genau so wie auf dem neuen iPad Air 2. 7 Punkte, 1plus mit Stern. Und wie sagte Pixelmator auf ihrer Webseite: „Das ist erst der Anfang“ – Und was für einer!


Umfangreiche Farbkorrektur mit fingerfreundlicher Bedienung

Anfangs fehlte auf dem (32-Bit) iPad 2 und 3 sowie iPad mini 1 bei den Retouche-Werkzeugen noch der in der Keynote gezeigte Reparaturpinsel (das Pflaster-Symbol fehlte). Das war zwar schade, aber dafür ruckelt in der App auf den älteren Geräten nichts und es zeigt, wie gut die Softwareentwickler alle iPads vom Mini 1 bis Air 2 gut im Blick haben. Nicht umsonst wurde gerade diese geniale wie rechenintensive Funktion bei der Präsentation des neuen iPad 6 (Air 2) als Demo gezeigt. Und wer sich bei Apple die Leistungsunterschiede zwischen den iPad Modellen ansieht, http://www.apple.com/de/ipad-air-2/performance/ dem wird schnell klar, wo die Leistungskurve die größten Sprünge macht (iPad mini entspricht iPad 2, iPad mini 2 & 3 entsprechen iPad Air). Nach Protesten der Käufer wurde die Funktion dann doch noch für die 32 Bit iPads nachgeliefert.

Auch die neuen OS 8 -Möglichkeiten werden voll ausgenutzt. Dazu gehört die direkte Unterstützung von Apples renovierter Fotos-App als Plug-In. So kann man alle Pixelmator-Filter direkt im Fotos-Bearbeitungsmodus anwenden. iCloud-Drive-Support und der neue Zugriff auf Daten anderer Apps wie „Documents“ sind auch dabei.

Bedienung – Apple-Like

 

Ich bin begeistert. Und solche Apps zeigen, was in den iPads steckt und liefern auch Argumente für Bestandskunden, sich nach einem neuen umzusehen.

Ich hab mir mal die Mühe gemach, die Featureliste ins Deutsche zu übersetzen

Pixelmator für iPad Top-Features:

Kreativ Werkzeuge

  • Pixelmator startet mit vielen beeindruckenden Vorlagen (Online-Verbindung Voraussetzung)
  • Verbesserte Fotos mit Effekten, Rahmen, oder erstelle schicke Kollagen
  • Füge Wörter, Texte oder Überschriften hinzu
  • Nutze für Texte die umfangreichen Schrift-Funktionen
  • Ganz einfach Formen hinzufügen, erstellen, kombinieren und bearbeiten
  • Mühelos Schatten, Füllungen und Umrandungen hinzufügen
  • Leistungsstarke, funktionsreiche Malwerkzeuge
  • Malen Sie mit Pixelmator, wie Sie auf einer Leinwand
  • Wählen Sie aus realistische oder stilisierten Pinsel aller Größen und Formen aus
  • Verwenden Sie verschiedene Pinselgrößen und unterschiedlichen Transparenzen
  • Professionelle Farbkorrektur-Werkzeuge
  • Optimieren Sie Ihre Bilder bis zur Perfektion mit einem Antippen oder Wisch-Geste
  • Wählen Sie aus acht verschiedenen Farbkorrektur-Voreinstellungen
  • Passen Sie Ebenen, Gradations-Kurven, Helligkeit, Kontrast, und vieles mehr an
  • Entfernen von Farbstichen und Korrektur des Weißabgleichs
  • Intuitive, benutzerfreundliche Oberfläche und Werkzeuge

Retusche-Werkzeuge

  • Entfernen von Staub, Fusseln, Rissen uns Kratzern im Bild
  • Mit dem Reparatur-Werkzeug verschwinden Fehler und Mängel aus ihren Fotos und werden durch die passende Umgebungsstruktur ersetzt
  • Werkzeuge für Weichzeichnen, Schärfen, Aufhellen oder Abdunkeln
  • Entfernen Sie den Rote-Augen-Effekt „auf Knopfdruck“
  • Werkzeuge zum Verändern, Verzerren und Transformieren um Bilder unauffällig zu verbessern oder eine völlig unerwartete Optik zu verleihen
  • Kombinieren Sie verschiedene Werkzeuge und Effekte für endlose Möglichkeiten, um Ihre Bilder zu optimieren

Eine wahre Effekt-Maschine

  • Probieren Sie die vielen großartigen Effekte aus, die mitgeliefert werden
  • Geben Sie Ihren Bildern einen künstlerischen Retro-Look inklusive Licht-Flecken
  • Verändern Sie die Bildfarben mit den Einstellungen für Farbton und Sättigung
  • Mit dem „Vintage“-Effekt bekommen Ihre Bilder den Look der Frühzeit der Fotografie
  • Machen Sie Ihre Fotos noch lebendiger mit funkelnden Bokeh-Lichtern
  • Schwarz-Weiß Konvertierung mit perfekt angepassten Graustufen
  • Verwenden Sie mehr wunderschöne Effekte für mehr tolle Bilder
  • Weiter Effekte, die aus Ihre Bildern einzigartige künstlerische Kreationen macht
  • Erweiterte Bildbearbeitung mit Ebenen und Auswahl
  • Pixelmator arbeitet komplett Ebenen-basiert
  • Schnelle und einfache Auswahl eines beliebigen Bildausschnitte
  • Bearbeiten und Effekte auf Bildteile anwenden
  • Entfernen Sie unerwünschte Bildteile mit der Auswahl
  • Ausschneiden und verschieben von Objekten von einem Bild zum anderen

Ebenen-Stile

  • Sie können Bildausschnitten, Texten und Formen direkt mit Ebenenstilen versehen
  • Einfaches An- und Abschalten von Ebenenstile wie Schatten, Konturen, Farbfüllung, Farbverläufen und mehr
  • Ändern Sie den Ebenenstile nach Lust und Laune, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind
  • Kompatibilität
  • Öffnen und Speichern von PSD, JPEG, PNG, PDF und anderen gängigen Bild-Formaten
  • Öffnen und Speichern von Photoshop-Bildern inklusive Ebenen
  • Exportieren Sie Ihre Bilder direkt zur Fotos-App
  • Im- und Export von Bilder im iCloud-Laufwerk, um auf diese mit anderen Apps zuzugreifen
  • iCloud und Freigabe
  • Automatische Speicherung von Bildern in iCloud nahtlose Weiterbearbeitung auf allen Ihren Geräten
  • Dank Auto-Save brauchen Sie sich nicht selbst um die Sicherung Ihrer Bilder zu kümmern
  • Mailen Sie Ihre Fotos direkt aus Pixelmator
  • Veröffentlichen Sie Ihre Bilder in sozialen Netzwerken wie Flickr, Twitter oder Facebook

Bei Apple ist es gerade App des Jahres 2014 geworden.

 

Hier ist der Link zur App im iOS Apstore:

Hab 8! Upgrade mit Tücken

Das neue iOS 8 – auf Entdeckungsreise mit dem iPad 2

Vorweg – dies soll kein systematischer Test sondernd ein Erfahrungsbericht     

Da das iPad 2 (zusammen mit dem iPad Mini und dem iPhone 4S) zu den „schwächsten“ Geräten gehört, die von iOS 8 akzeptiert werden, wollte ich sehen, ob und wie es damit läuft. Dass ein iPad Air mit 1 GB Hauptspeicher und A7 Prozessor damit klarkommen sollte weiß ich schon. Eine real-World-Test soll sehen, ob es gut an die Hardware am unteren Ende angepasst ist. In diesem Punkt hatte iOS 7 herbe auf dem iPad 2 enttäuscht.

Teil 1 – Tempo

Bild Gasgeben oder Parken – wie läuft iOS 8?

Geschwindigkeit: ja, es ist grundsätzlich noch alles bedienbar und funktionsfähig mit einem iPad 2. Manche Bildeffekte sind etwas ruppiger geworden, aber dem kann man zumindest zum Teil entgegenwirken durch Reduzierung (oft unnötiger) Hintergrundprozesse oder Abschalten der Effekte wie Zoomen, welche dann durch schlichtes Überblenden ersetzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich da über Updates noch etwas verbessern lässt.
Die aktualisierten iWork Apps scheinen etwas schneller wieder in Gang zu kommen, als unter iOS 7. speziell Pages bleibt dennoch manchmal hart an der Grenze der Bedienbarkeit. Und selbst bei der serienmäßigen Notizen-App hängt jetzt gelegentlich die Tastatur. Und jegliche Reue darüber kommt zu spät. Es führt kein Weg zurück zu iOS 7 oder 6.

Woran liegt das? Problem scheint dabei nicht 1 GHz DualCore A5 Prozessor zu sein, sondernd der zunehmend knappere Arbeitsspeicher von 512 MB RAM. iOS hat kein Konzept für virtueller Speicher (Daten aus dem schnellen aber knappen RAM werden auf den langsameren FLASH/SSD Massenspeicher ausgelagert). Das war früher bei Apps auch noch nicht nötig. Je mehr sich aber Entwickler auf neue Hardware einschießen umso größer wird das Problem für knapper dimensionierte Vorgänger. 

Das Speicherproblem ist so neu nicht. Schon seit Jahren musste man um manches neues Spiel starten zu können, vorher das iPad/iPhone komplett Neustarten, um die fette App starten zu können (insbesondere bei Spielen wie Infinity Blade u.v.a.). Das erinnert mich an böse Mac-OS-Zeiten in den 90ern, lange vor OSX. Dabei kann Apple auch anders. Bei OS X 10.9 wurde Speicherkomprimierung eingeführt, so dass es auch mit 2 GB RAM noch passabel läuft. Und in den Anfangstagen von OS X wurde bis zur Version 10.3 die Performance gesteigert.

Erschwerend ist, dass die Programme immer fetter werden. Das fing an mit den Universal-Apps, die auf iPad und iPhone gleichermaßen funktionieren. Der Programmkern ist zwar gleich, aber die grafischen Elemente verdoppeln sich. Durch Retina wurde das ganze noch schlimmer. Jetzt müssen alle Grafiken zusätzlich in vierfacher Auflösung vorhanden sein und das wiederum für zwei Geräte. Mit iPhone 5 und seinem längeren Bildschirm sowie iPhone 6 und 6plus sind noch weitere Auflösungen und Anpassungen nötig die den Code in die Höhe treiben. Leider ist die Installation der Apps noch nicht so intelligent, dass nur die passenden Ressourcen für das jeweilige Gerät installiert werden. Eine andere Lösung wäre der Umstieg auf mehr Vektor Grafiken für die Benutzeroberfläche, dann könnten Bedienelemente und Grafiken frei auf jede Auflösung skaliert werden – seit der Einführung von Retina Displays eigentlich ein lange überfälliger Schritt auf OS X und iOS.

Teil 2 iOS 8 beseitigt auch alte Fehler und Mängel:

  • Zum Beispiel klappt das navigieren mit Apples Karten App jetzt auch, wenn es von einer anderen App aufgerufen wird (z.B.Tanken-App). Bei iOS 6 und 7 landete man immer in der starren 2D Draufsicht statt in der 3D Navigation mit Anweisungen.
  • Beim eingebauten Kalender kann man jetzt endlich, endlich in der 8 Generation von iOS Termine in eigenen Mustern wiederholen – wie jeden MO DI DO, jeder 1. SA im Monat usw.

Auffallend neue Funktionen 

„Hands-Off“ – Cool: ich kann jetzt (sogar) mit meinem alten iPad 2 telefonieren, es reicht eine Wifi-Verbindung zu meinem iPhone 4s. Mit welcher App? Na mit FaceTime! Und wenn ich gerade meine Kopfhörer im iPad habe, brauche ich sie nicht umzustöpseln, wenn ich einen Anruf erhalte. Das iPhone kann in Tasche, Sakko oder wo auch immer bleiben, sofern es sich in Reichweite, im gleichen WLAN, und im Mobilfunknetz befindet. Ab iOS 8.1 soll das Gleiche auch mit SMS gehen.

 

Telefonieren mit Mac und iPad via iPhone (iOS 8 + OSX 10.10

Telefonieren mit Mac und iPad via iPhone

 

Einstellen kann man das (bei beiden Geräten) unter Einstellungen: FaceTime. Natürlich nur, wenn man bei beiden FaceTime mit denselben Apple-ID betreibt.
Diese Funktion der iOS-8 „Integration“ (engl. nennt Apple es Continuity) gehen mit jedem iOS 8 Gerät. Im Gegensatz zu „Hands-Off“ der Übernahme von Webseiten oder angefangenen Mails usw. Das verlangt nach iPhone 5 und iPad 4 oder besser.

Neues auch bei der Notiz-App: Bilder, fett, kursiv und unterstrichen sind jetzt möglich.
Schriftart- und Größe oder automatische Listen (wie in OS-X 10.9) gehen noch nicht.

Safari. Die auffälligste Änderung ist das Ausblenden der Kopfzeile und Tabs beim vertikalen scrollen. Einen ähnlichen Effekt kennen iPhone-Nutzer schon seit iOS 4. Dazu passen zwei Gesten, die Safari jetzt versteht. Ein streichen nach links oder rechts blättert den Verlauf vor oder zurück. Und eine Zwei-Finger Verkleinerungs-Geste führt in die neue Tab Ansicht.

Bild: Etwas versteckt, aber praktisch – PC-Ansicht

Interessant ist das etwas versteckte Feature, sich statt einer Webseite für Mobilgeräte die Desktop-Ansicht zeigen zu lassen. 

Man kann die Ansicht ändern, in dem man oben die Adresszeile tappt und das daraufhin darunter angezeigte Lesezeichen-Menü ein Stück nach unten zieht. Der Effekt ist nur temporär und nur auf die aktuelle Seite bezogen.
Der Privatmodus „verbirgt“ sich jetzt in der Ebenfalls komplett neuen Tabs-Ansicht (die an die iPhone-Version von iOS 7 erinnert). In Beim Wechsel zum Privatmodus werden alle alten Tabs ausgeblendet, so dass man nicht mehr aus Versehen zu einem Tab ohne Privatmodus wechseln kann. Beendet man die private Runde wieder auf die gleiche Weise, flutschen alle offenen Tabs, die man vor dem Wechsel offen hatte, wieder zurück. Dafür klappt der Trick alle Tabs zu schließen durch den Wechsel zum Privatmodus (und zurück) nicht mehr.
Dafür klappt der Trick alle Tabs zu schließen durch den Wechsel zum Privatmodus (und zurück) nicht mehr.
Schon länger gibt es den Reader-Modus. Hier wird nur der eigentliche Haupt-Text sowie darin enthaltene Bilder übersichtlich mit großer Schrift angezeigt (wie eine Buchseite). Auf diesen weißt jetzt außer dem Icon (sieht aus wie linksbündiger Text) in der Adresszeile daneben eine kurze Texteinblendung hin.
Trotz aller neuer Funktionen ist Safari zur Zeit nicht mehr meine erste Wahl. Auf meinem iPad 2 hakt Safari beim Aufruf von Webseiten öfters. Der blaue Ladepegel bleibt dann einfach hängen. Dass es speziell an Safari und nicht an dem Web-Kit liegt (bei iOS ist das der Unterbau zur HTML Darstellung, den auch andere Apps und Browser nutzen müssen), sieht man an anderen Browser, die noch funktionieren, wie iCab oder Google Chrome.

Teil 3 Neue Probleme 

Neue Probleme: davon gibt es einige bei der acht-Punkt-null: speziell bei mir ist Copy & Paste gestört. Ich kopiere einen Text und wenn ich ihn einfügen will erscheint ein kopierer Text von vorhin. Oder gar nichts. Da das Phänomen bei beiden Geräten auftritt, muss es ein generelles sein. Lesezeichen: auf iPad und iPhone sind die Icons meiner Desktop-Lesezeichen durch generische ersetzt worden. Daran ändert sich auch nach mehrmaligen Neustarts nichts.

BILD: Ist das Funknetz einmal weg, hilft nur Neustart

Auch verschwindet bei meinem iPad 2 3G immer wieder das Mobilfunk Netz

So gründlich, das selbst das Telefon-von in den Einstellungen fehlt und nur nur Neustart wieder kommt (trotz Werks Einstellungen, Update auf 8.0.2 und 8.1 – keine Besserung.

Inzwischen ist das Update 8.1 eingetroffen und aufgespielt – dann kann ich in Kürze berichten, ob dieses Update auch beim Thema iPad-2-„Ruckeln“ und den anderen kleinen und großen Fehlern was bringt. 

Demnächst gibt’s weitere Info um die Änderungen beim Thema Fotos in iOS 8/8.1 und um die Neuerungen der iCloud und warum ich trotz des lahmen Starts von iOS 8 begeistert bin. 

So viele iPads gab’s noch nie!

Gestern, am Donnerstag, den 16. Oktober 2014, hat Tim Cook der CEO von Apple das neue iPad Air 2 vorgestellt. Es ist noch schneller, insbesondere beim Thema Grafik, hat zwei bessere Kameras, wie erwartet, einen Fingerabdrucksensor und trotz alledem immer noch 10 Stunden Akkulaufzeit. Und um dem ganzen die Krone auf zu setzen ist es noch ein gutes Stück dünner als sein schlanker Vorgänger. Eine weitere Besonderheit ist der Bildschirm der nicht nur brillianter ist, sondern auch weniger spiegeln soll.

Alle aktuellen iPads im Apple Store

Alle aktuellen iPads im Apple Store

 

Parallel dazu gab es auch ein neues iPad Mini 3, das aber gegenüber dem Vorgänger nur mit einem Fingerabdrucksensor aufwarten kann. Da ist es für Interessenten höchst verlockend, dass der gleich starke Vorgänger iPad 2 „Retina“  jetzt 100 Euro günstiger geworden ist. Zusätzlich zu diesen neuen Modellen gibt es noch die beiden Vorgänger Modelle (Air und Mini 2) dieses Jahr nicht nur wie in den Vorjahren mit 16GB sondern auch in den attraktiven 32 GB Varianten. Außerdem behält Apple das erste iPad Mini in den kleinsten Varianten unverändert bei – für 249 Euro.
In sofern hat der Verbraucher soviel iPads zur Auswahl, wie noch nie. Berücksichtig man noch die möglichen „Farben“, so gilt es eine Entscheidung zu treffen zwischen 18 iPad Air 2, 8 iPad Air, 18 iPad mini 3, 8 iPad mini 2 und 4 iPad mini. Zusammen sind das 56 Möglichkeiten sein Geld in ein neues Apple Tablett zu investieren. Eine tabellarische Übersicht spar ich mir, denn sie findet sich schon im Apple-Online-Store. 

Wem das noch nicht reicht, oder wer mit den Vorgängermodellen ein noch günstigeres Schnäppchen machen will, der sollte mal einen Blick in den Apple Refurbished-Store (deutsch: Generalüberholt oder Runderneuert) werfen. Dort werden absolut neuwertig aufbereite iPad zu Sonderpreisen angeboten (manchmal sind es sogar fabrikneue Auslaufmodelle). Diese sind mit einjähriger Apple-Garantie ausgestattete (inkl. Möglichkeit für 2 Jahre Apple-Care). Heute waren es 51 Variationen. Derzeit wird die Liste mit dem iPad mini Wifi 16 GB für 199 Euro angeführt und endet beim ehemalige Air Spitzenmodell für 599 Euro mit fetten 128 GB Flash inkl. 4G LTE Funkmodul.

Wer dann bei 107 iPads zur Auswahl eine individuelle Entscheidungshilfe braucht fragt MacGenie.de per Mail für nur 10 €  und bekommt eine maßgeschneiderte Antwort. Das ist selbst beim billigsten generalüberholten iPad 2 (200 €) nur ein Zwanzigstel (5%) des Kaufpreises und beim teuersten iPad Air 2 128 Cellular (809 €) nur ein Achtzigstel (1,25 %).

 

 

Vor gut einem Jahr am 22. Oktober 2013 hieß es noch in einer Pressemitteilung von Apple: »… Apple hat heute bekannt gegeben, dass … die ausgezeichneten iLife Kreativitäts-Apps iPhoto, iMovie und GarageBand … ab sofort beim Kauf eines jeden neuen Mac oder iOS-Geräts kostenlos zur Verfügung stehen. (…) Das ist der bedeutendste Tag für Apps in der Geschichte von Apple,“ sagt Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple. (…) iPhoto für iOS, durch iOS 7 inspiriert, erscheint im aufgeräumten, neuen Design und ist einfacher und schöner denn je (…)«

Nach dem Update auf iOS 8 ist die mobile Version von iPhoto offiziell abgeschafft und bestehende Versionen nicht mehr zu starten. Das ist nicht nur doof, das ist brutal. Macht ja nix meint iOS 8, die Fotos App übernimmt die iPhoto-Bilder, wenn ich es will. Was heißt hier wollen, welche Wahl habe ich denn?
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iPhoto war bei iOS etwas völlig anderes. Auf dem Mac wurde iPhoto als Digitaler Schuhkarton präsentiert. Fotos sammeln, organisieren und betrachten mit Zoom-Überblendung und Musik. Später kam einfachste Bildoptimierung dazu. Apple tut sich neben regelmäßigen teuren Hardware-Updates im iOS Bereich auch durch Software-Upgrades hervor, die deutlich weniger Features haben, als die Vorgänger (Pages, Numbers, Garageband; Aufgabe von iPhoto, Aperture, iDVD, iWeb

Das alles ging bei iPhone und iPad mit der Fotos App. iPhoto iOS war kein Ersatz, sondernd eine Ergänzung. Schon alleine, weil nach Apples iOS-Spielregeln gar nichts verwalten durfte. Stattdessen bot sie umfangreichere Bearbeitungsfunktionen. Diese übertrumpften locker die Mac-Version und erinnerten mich teilweise an Aperture. In der Version 2 konnte iOS iPhoto immerhin Bilder löschen und es kamen sogar ähnlich der Mac-Version Fotobücher zum drucken lassen dazu. Während ich dafür noch 8 Euro zahlte, war es inzwischen gratis. Als Apple erklärte, künftig die Fotos App aufzurüsten und iPhoto zu streichen. Erwartete ich doch eine längst überfällige Symbiose von beiden.

Da habe ich falsch gedacht. Das eine (iPhoto iOS) funktioniert nicht mehr und die andere (Fotos App iOS 8) hat sich kaum verbessert. Wieso? Und wo bleiben die in den USA so beliebten Sammelklagen dagegen? Zumal Apple beim Upgrade nirgendwo davor gewarnt hat!

Wenn dass der Ausblick auf die Entwicklung beim Mac ist, dann gute Nacht. Dort laufen Aperture und iPhoto ja noch unter Yosemite, doch die Ablösung steht schon in den Startlöchern. Vielleicht wird die Hardware und Systeme bei Apple ja kontinuierlich besser – die Software hat spürbar ihren Zenith überschritten. Die Zeit von iLife und iWork ist vorbei, rette sich wer kann.

Und was sind die Alternativen? Ein teures Abo für Office, ein weiteres teures für Aperture/Photoshop. Jetzt sind Massiv Entwickler gefragt! Wann kommt

Bei einem Foto-Thema kann ich Entwarnung geben. Der alte Fotostream existiert und funktioniert noch unter iOS 8, er »versteckt« sich nur im Album »zuletzt hinzugefügt«.
Wieso ist mir das so wichtig?

iOS 8 sieht (wahlweise) vor, statt »nur« des Fotostreams von den letzten 1000 Bildern die ganze Fotodatenbank in die Cloud zu verlegen. Doch es gibt bis jetzt zwei Haken dabei: 1. Anders, als der Fotostream geht mein Album in der Cloud komplett zu lasten meiner kostenlosen 5 GB in iCloud. Bei einer JPG-Größe von 5 GB wäre damit mein Kontingent nach 1000 Fotos komplett voll. Solange ich noch Fotostream verwenden kann spare ich also Cloudspeicher und solange man nur die Gratis 5 GB hat, sollte man unbedingt beim Fotostream bleiben.

Was sich dagegen beim Fotostream schon verändert hat, ist dass die iOS 8 Geräte nicht mehr unterscheiden, zwischen „internen“ Fotos und Bildern im Fotostream. Bis iOS 7 konnte man Bilder aus dem iPhotostream herausnehmen, im internen Speicher des Gerätes aber belassen – oder umgekehrt. Bei iOS 8 sind beide miteinander fest „verdrahtet“. Wenn man jetzt ein Foto lokal ODER im Stream löscht ist das Bild an BEIDEN Orten gelöscht. Allerdings nicht ganz unwiederbringlich. Wie schon immer bei iPhoto auf dem Mac landen gelöschte Bilder erstmal 30 Tage in einem „Papierkorb“-Album, sofern sie nicht auch dort nochmals gelöscht werden. Diese Lösung kostet zwar zusätzlichen Speicher, schützt aber auch gegen unwiederbringliche Irrtümer.

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Es war mal wieder soweit. Ein neues iPhone wurde vorgestellt. Genauer gesagt zwei. Das iPhone 6 und das iPhone 6 plus. Und für mich kommen beide nicht in Frage – sie sind mir einfach zu groß. Das gefiel mir schon am iPhone 5 nicht. Zu Zeiten der ersten iPhones geisterte noch eine Miniversion des Smartphones durch die Presse – aber in Wirklichkeit wird bei
976FC1D7-E6C3-4972-AD2B-F33D15623ABD.jpgApple alles nur größer. Mein iPhone ist für mich aber ein Immer-Dabei-Mobiltelefon, dazu ein Organizer und ein iPod (davon hatte ich auch zuerst Mini, dann Nano). Praktisch heißt das, es muss in meine Taschen passen in Jeans, Sakkos, Westen – aber nicht im Rucksack.
Am besten gefiel mir von daher der Formfaktor des iPhone 3G/3GS, ein echter Hand- und Taschen-Schmeichler und das iPhone 4/4S spielte grössenmässig in der gleichen Liga. Schon letztes Jahr hatte ich gehofft, dass Apple als Low-Cost iPhone die bewährte 3G-Form recycelt und mit der Technik des iPhone 4S (inkl. Retina) füllt das ganze dann bitte mit 16GB (wer bitte kommt heute noch mit 8 GB aus?) für 399 €. Dieses Jahr hätte man den Preis auf 299.- € gesenkt. Mehr iPhone brauchen die meisten Menschen nicht. Und mit 299.- pro Stück wäre Apple noch lange nicht zum Billig-Anbieter abgestiegen.
In dem Segment beginnt bei der Konkurrenz oft schon Premium. Und ich wette wenn Apple es anbieten würde, könnte man davon jede Menge absetzen, ohne das iPhone 6 oder 5S zu kannibalisieren. Allein schon durch die Erweiterung der Zielgruppe nach unten auch in Schwellenländern in Asien, Afrika und Südamerika (wo Apple zuletzt noch das alte 4er anbot) wäre ein solches Ding ein kommerzieller Erfolg.

So nett ich ein 4″ Display auch finde – hätte Apple nicht den Homebutton schrumpfen, tiefer legen oder weglassen können – zugunsten der Display-Fläche? Immerhin misst die Diagonale des iPhone 4/4S stolze 4,5 Zoll, da sollte ein 4 Zoll-Display doch drin sein – oder? Oder man entwickelt doch noch ein Nano mit 3,5″ Bildschirm aber nahezu randlos.

Aber was soll es – grau ist alle Theorie und Jammern ist i.d.R. zwecklos. Auf meinem iPhone 4S läuft immerhin noch iOS 8 und das völlig brauchbar, die 8MP Kamera macht ordentliche Schnappschüsse inkl. HDR und überraschend gute Filme in Full-HD. Siri und Diktat kann es auch also hab ich beschlossen noch (mindestens) ein Jahr damit durchzuhalten.
Wenn jemand mich fragt welches iPhone ich Zum Einstieg empfehle, dann verweise ich auf das iPhone 4S mit 16 oder 32GB. Das gibt es bei diversen Anbietern in neuwertigem Zustand deutlich unter 300 Euro und mit 3 Jahren Garantie.

Und Apple wird deswegen auch nicht gleich vom Fleisch – ähm – Baum – fallen, habe ich doch schon seit langem beschlossen mein treues iPad 2 nach 3,5 Jahren durch das angekündigte iPad Air 2 (oder wie es auch heißen mag) zu ersetzen. Ich wäre eigentlich auch schon beim aktuellen Air schwach geworden, bietet es doch die gleiche Bild-Fläche wie meines mit deutlich geschrumpften Außenmaßen.

PS: Die Fotomontage auf dieser Seite stammt nicht aus Photoshop sondernd aus ArtStudio mittels iPad 2.

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Das Apple kein Billiganbieter ist, weiß jeder, aber als ich die Preise für die neuen iPhones im amerikanischen und deutschen Apple Store verglich, staunte ich nicht schlecht.
Zugegeben, nicht alle Entscheidungen von Apple sind leicht nachvollziehbar. Wie die eine oder andere Restriktion beim iOS, wie das „Verbot“ SD Karten frei lesen und beschreiben zu können (ohne Jailbreak).
Aber noch viel schwerer zu verstehen ist manchmal auch Apples Preispolitik in Deutschland.

Heute Abend wurde just auf dem großen iPhone Event zwei neue iPhone-Modelle vorgestellt. Das iPhone 5S und iPhone 5C. Das alte iPhone 5 und uralte iPhone 4 fliegen raus, das iPhone 4S wird auf 8GB geschrumpft – fertig ist die neue Modellpalette. Doch als ich die deutschen Preise sah schüttelte ich mit dem Kopf. Während im US-Store die Modelle je gut 100$ auseinander liegen, klaffte im Deutschen eine große Lücke zwischen 4 und 5. nachrechnen war angesagt.

Während beim iPhone 4S mit spitzem Bleistift umgerechnet und der US-Preis sogar leicht unterboten wird, gibt es bei den beiden iPhone 5 Varianten einen fetten Aufschlag von über 100 €.

iPhone US Preise in Euro ohne/mit MwSt. Differenz zum deutschen Preis
(US-Dollar – Euro Wechselkurs vom 10.91$=0,754€)

iPhone 4s/8GB 450 $ 340 € netto 405 € brutto D 399 € +6 € (in D leicht günstiger)
iPhone 5c/16GB 549 $ 415 € netto 494 € brutto D 599 -105 € (in D wesentlich teurer)
iPhone 5s/16GB 649 $ 490 € netto 583 € brutto D 699 -116 € (in D wesentlich teurer)

Ob die deutschen Manager von Apple so sehr von ihren neuen Produkten verblendet sind, dass sie nicht mehr rechnen können, oder die Apple-Kunden für kaufmännische Idioten halten, die nicht rechnen können möchte ich gar nicht so genau wissen. Ob man in einem Land, das „Geiz ist Geil“ geprägt ist und Angesichts wachsender Android Konkurrenz mittelfristig punkten kann wage ich zu bezweifeln.

Bis dahin ist einzig das iPhone 4S neu zu empfehlen, oder besser noch ein junges gebrauchtes 5 oder 4s.

Freundliche Grüße von
MacGenie.de

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